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80 Jahre Tempo Werbung

"Drum merkt es Euch für immer, Leute - Tempo muß man haben heute"

Ein echter Knaller, kurz vor der Sylvesternacht: Mit der ersten Tempo-Anzeige in der "Berliner Illustrierten” beginnt am 29. Dezember 1929 das Werbezeitalter für Tempo. Werbung war ein nicht zu unterschätzender Faktor bei Tempos Erfolgskurs zum beliebtesten Papiertaschentuch Deutschlands und darüber hinaus.
Werfen Sie einen Blick auf 80 Jahre Tempo Werbung, hier ein paar Highlights aus der Tempo-Werbegeschichte:

" Ist Herr Müller rücksichtslos?"

...fragt eine Zeitschriftenanzeige der 30er-Jahre. Trotz Schnupfen mutet er seiner Frau das Waschen seiner "bakterienübersäten” Stofftaschentücher zu. Mit Tempo ist die Sache - im wörtlichen Sinne - bereinigt: Frau Müller hat weniger Arbeit und ist nicht mehr der Ansteckungsgefahr ausgeliefert.

"Auf Schnupfen-Nächten liegt ein Fluch! – Da hilft das Tempo-Taschentuch”

...reimt ein schlafloser, vom Schnupfen geplagter Zeichentrick-Held der 50er-Jahre.Nach den erklärenden Plakaten und Anzeigen der Anfangsjahre wagt die Tempo-Mannschaft in den Fünfzigern den Sprung in eine neue Form der Ansprache.

"Blau und weiß ist das Tempo-Symbol - für das eigene und and'rer Leute Wohl"

...so besingen in der zeitgenössischen Kino-Werbung auf Skiern durch den Schnee wedelnde oder tanzende Tempo-Päckchen die vielfältigen Vorzüge des hygienischen Einmaltuchs in der schnupfenreichen Winterzeit. 1951 wird der Tempo-Schriftzug behutsam aktualisiert und ist bis heute – mehr als 50 Jahre später – nahezu unverändert.

"Tempo mit besond’rem Pfiff - rasch entfaltet, nur ein Griff"

...so vermarkten die Werbetexter die Neuentwicklung des "Tempo-Griffs” 1963 im Fernsehen und in Anzeigen. Tempo lässt sich nun dank einer Aussparung an der rechten oberen Ecke mit nur einem Griff entfalten.

Die "Ruck-Zuck entfaltet”-Faltung erspart peinliche Szenen

Mit der zunehmenden Verbreitung des Fernsehers bieten sich für die Tempo-Werbung mit TV-Spots im wahrsten Sinne des Wortes neue "Entfaltungsmöglichkeiten”, – die schnell von Erfolg gekrönt wurden. 1977 erhält der Tempo-Spot "Spätheimkehrer” beim Werbefilm-Festival in Cannes eine besondere Auszeichnung. Hauptdarsteller: Tempo mit der neuen "Ruck-Zuck-Faltung”. Z-förmig zusammengelegt, sind die Taschentücher "jetzt ruck-zuck entfaltet” und ersparen dem zu später Nacht heimkehrenden Ehemann eine ärgerliche Szene.

Ruck-zuck entwickelt haben sich inzwischen auch Bekanntheitsgrad und Image von Tempo. Es ist aus dem Alltag nicht mehr wegzudenken. Das Produkt hält, was die Werbung verspricht und schafft so die Grundlage für das dauerhafte Vertrauen der Verbraucher. 1978 hat es einen Bekanntheitsgrad von nahezu 100 Prozent und ist aus dem Alltag nicht mehr wegzudenken.

"Verlass' Dich drauf”

In den 90er Jahren besteht das "durchschnupfsichere” Tempo in der Werbung Belastungsproben der besonderen Art. Selbst der Strahl einer Wasserpistole, der mit dem stärksten Nieser konkurrieren kann, bringt es nicht zum Zerreißen. Das Geheimnis der "Durchschnupfsicherheit" liegt in den Fasern, die mit Mikrobrücken miteinander verbunden sind und so für Reißfestigkeit sorgen. Trotzdem geht Tempo in Sachen "Nasenweichheit” keine Kompromisse ein: Wenn Kindergartenkinder im TV-Spot das Tuch über ihre kleinen Nasen reiben, stellen sie fest: "Tempo - das ist ja wie Streicheln".

Gutes lässt sich immer noch verbessern

Klar, dass sich Tempo mit seinen 80 Jahren noch lange nicht zur Ruhe setzt, sondern bei Produkt und Werbung weiter daran arbeitet, dass Tempo auch in Zukunft Marktführer unter den Papiertaschentüchern bleibt.